Episode 53 – Skifahren von oben denken

In der heutigen Episode spreche ich mit Christoph Bacher über das Skifahren. Aufgewachsen in Schladming in Österreich, gehört das Skifahren zum Leben von Christoph dazu. Egal ob beginnende oder erfahrene Skifahrer:innen, jede kann hier etwas mitnehmen und bekommt von Christoph drei Tipps, um das eigene Skifahren zu verbessern und mit mehr Leichtigkeit Ski zu fahren.

Auf diesen Plattformen können Sie unseren Podcast kostenlos abonnieren.

Inhalt der Episode

In der heutigen Episode spreche ich mit Christoph Bacher über das Skifahren. Aufgewachsen in Schladming in Österreich, gehört das Skifahren zum Leben von Christoph dazu. Warum er zwischendrin 10 Jahre gar kein Ski fuhr und wie er wieder begann, das erfährst du in diesem Podcast.
Du erfährst auch, was Christoph damit meint, wenn er sagt dass er „das Skifahren von oben her denkt“.

Wir sprechen darüber, wie man die letzte Abfahrt ohne schlimme Verletzungen übersteht. Wie man mit viel weniger Anstrengung fährt, keine brennenden Oberschenkel nach einer schnellen Abfahrt hat und insgesamt das Skifahren mehr genießt.

Egal ob beginnende oder erfahrene Skifahrer:innen, jede kann hier etwas mitnehmen und bekommt von Christoph drei Tipps, um das eigene Skifahren zu verbessern und mit mehr Leichtigkeit Ski zu fahren.

Diese Episode kann Du Dir auch auf Youtube ansehen: https://youtu.be/PWYRMv9m_PQ

Hier die Website von Christoph Bacher
https://www.alexandertechnik-berlin-karlshorst.de/angebote/

Die Website von ease on skis, mit vielen Fotos und Hintergrundinfos zu dieser speziellen Methode die Erik Bendix entwickelt hat.
https://skiing.movingmoment.com/ease-on-skis-method/

Kontaktiere mich gerne. Hier sind meine Websiten:

www.maikelenz.de – für Einzelkunden

www.lenz4business.de – für Firmenkunden

Du findest mich auch bei linked in https://www.linkedin.com/in/maike-lenz-scheele-34b595203/

Und facebook https://www.facebook.com/maike.lenzscheele/

Gefällt Dir, was Du in meinem Podcast hörst?

Dann vereinbare jetzt einen Kennenlern-Gespräch mit mir, Maike Lenz-Scheele und profitiere von sofort umsetzbaren Impulsen:

Gemeinsam mit dir nehme ich mir circa eine halbe Stunde Zeit. In diesem intensiven Meeting klären wir zusammen, wie ich dich unterstützen kann.

Im Anschluss entscheidest du in Ruhe, ob ich, Maike etwas für dich tun kann. 

Natürlich findet dieses Gespräch ohne jede Berechnung und völlig unverbindlich statt.

Und noch was: Teile  diese Episode gerne mit deinem Netzwerk!

Maike Lenz-Scheele

Transkript zu dieser Episode

Transkript der Episode

Veränderungen entschlüsseln – für mehr Erfolg und Gesundheit Lenz 4 Business – der Podcast für Menschen und Organisationen von und mit Maike Lenz-Scheele.

Hallo und herzlich willkommen hier ist Maike.

Und heute spreche ich mit Christoph Bacher. Wer das ist und worum es geht in diesem Gespräch, das wirst du gleich erfahren. Ich stelle nämlich jetzt Christoph zu Anfang mal ein paar ganz kurze, knackige Fragen, damit du, Hörerin Hörer, ihn kennenlernen kannst. Also, wo bist du geboren, Christoph?

 

Hallo, Ich bin geboren in Radstadt in Salzburg.

 

Wie alt bist du?

 

Ich bin 49 Jahre alt.

 

Und was machst du beruflich?

 

Ich bin Lehrer für Alexandertechnik. Und ich bin Personal Trainer. Und ich bin Yogalehrer. Und ich bin Skilehrer. Und bald bin ich auch Sportlehrer an einer Waldorfschule.

 

Ja, und da hört man schon Christoph und ich sind Kollegen, nämlich Alexander Technik Kollegen. Und er ist auch mein Lehrer. Diese Woche ist er nämlich mein Skilehrer. Und das ist der Grund, warum wir diesen Podcast machen. Ja, bei all diesen vielen Tätigkeiten, die du hast und die sicherlich alle auch zeitaufwändig sind, ist denn da überhaupt noch Zeit für Hobbys? Und wenn ja, was machst du dann?

 

Also ich muss sagen, Bewegung ist eigentlich mein Leben. Und da ich mich ja eigentlich permanent bewege, irgendwie kann ich das immer machen. Also ich gehe gerne zu Fuß und die spielt gerne mit meinen Kindern auch, mache Sport mit meinen Kindern und mit meiner Frau. Und da bin ich eigentlich immer in Bewegung. Und ich verbringe auch Zeit, indem ich zum Beispiel zu meinem Arbeitsplatz hinlaufe oder von A nach B laufe. Ich integriere eigentlich Bewegung viel in meinen Alltag und somit kann ich mein Bedürfnis nach meinem Bewegungs, nach meiner Bewegungslust stillen. Das ist mein Hobby. Und dann spiele ich gern Gitarre und das mache ich gerne am Abend. Und ich lese gern. Hm.

 

Ja, das kann ich sagen. Wir haben hier auf dieser, in dieser Zeit, die wir miteinander verbringen, auch mit den anderen Teilnehmern schon sehr viel über Bücher gesprochen, die wir lesen. Das ist ein gemeinsames Hobby von uns ganz allen Teilnehmern, glaube ich. Wer ist das überhaupt? Im Moment sind wir zu viert hier. Christoph ist unser Skilehrer und es gibt drei Teilnehmer. Das heißt, wir haben eine ganz exklusive Zeit hier. Wir sind auf der Piste zusammen, wir wohnen aber auch in einem wunderbaren Hotel zusammen und wir unterhalten uns viel und tauschen uns dann eben auch über Bücher, über Podcasts, über Musik aus. Also ich erfahre ganz viele tolle Dinge, die mir gar nicht alle so vertraut waren, die über das Skifahren hinausgehen. Mhm. Allerdings geht es jetzt natürlich hier um um das Skifahren. Wann standest du denn zum Ersten Mal auf Skiern? Christoph?

 

Also eigentlich kann ich mich daran gar nicht erinnern, sondern das bezeugen eher Fotos aus meiner Kindheit. Und da war ich zwei Jahre alt. Wir haben damals direkt an der Skipiste gewohnt und ich weiß, dass mich meine Eltern auf die Ski einfach gestellt haben und aufgefangen haben.

 

Bist du runtergerutscht und dann so in die Arme rein?

 

Ja, genau. Einer stand oben und hat losgelassen und der andere hat mich unten aufgefangen Und irgendwann konnte ich es dann alleine. Aber so mit zwei stand ich das erste Mal auf Skiern.

 

Hast du das mit deinen Kindern dann auch so gemacht?

 

Lustigerweise ja. Ich habe das auch mit unserem ältesten Sohn, dem Lukas, auch so gemacht, obwohl wir in Berlin leben. Aber ihr habt den ersten Urlaub dazu genutzt, ihn auch schon auf die Ski zu stellen und ihr habt es genau gleich gemacht. Ich habe ihn ein paar Meter. Also ich habe ihn losgelassen und meine Frau hat ihn aufgefangen. Und das waren vielleicht 5 bis 10 Meter. Aber er hat Spaß gehabt und er hat voll vertraut und haben natürlich dafür gesorgt, dass wir ihn auffangen. Aber das war schön, weil das kleine Kinder so ein tiefes Vertrauen haben, dass alles gut geht.

 

Wenn man andere Menschen, die dich gut kennen, fragen würde Was ist typisch an dir? Was macht dich aus? Was ist so besonders? Woran kann man dich gleich erkennen? Was würden diese Menschen sagen? Das können jetzt gute Freunde sein oder auch Klienten von dir.

 

Hm. Also was ich oft gesagt bekomme, ist, dass ich ruhig bin und dass ich eine gewisse Ruhe ausstrahlt. Und ich habe schon gerne Ruhe. Das ist schon für mich sehr wichtig, sondern ist der Rückzug und einfach die Stille auch. In mir drinnen ist es dann nicht so ruhig, wie es nach außen hin ausschaut. Aber das sagen viele Menschen, dass ich so Ruhe ausstrahlt. Und es wundert mich dann manchmal, weil ich mir denke, in mir drinnen ist es gar nicht so ruhig. Und aber nach außen hin schon. Ja.

 

Das kann ich gut nachvollziehen, dass sich das Innen anders anfühlt, wie das nach außen wirkt. Und das mit der Ruhe, die du ausstrahlst, das kann ich jetzt als deine Schülerin im Skifahren auch wirklich bestätigen. Gestern bin ich nach der gemeinsamen Zeit noch mal mit Matthew allein auf den Berg gefahren und wir sind noch mal zwei Runden, haben noch mal zwei Runden gedreht und da haben wir beide gemerkt, dass uns deine Ruhe gefehlt hat. Und wir ganz anders runtergefahren sind, als wenn wir mit dir zusammen fahren.

 

Also du musst das sagen. Beim Skifahren an sich bin ich auch absolut ruhig, weil weil ich mich da so wohl fühle, dass ich absolut in mir bin, bei mir bin.

 

Kommen wir mal zu deiner Skikarriere. Du hast also gesagt, mit zwei Jahren hat es angefangen, Dann bist du in Schladming aufgewachsen, Da gibt es viele Berge drumherum und viel Schnee. Ich nehme mal an, du bist viel da, auch auf den Bergen gewesen. Würdest du sagen, du bist ein super Skifahrer und hast das ganz früh schon gelernt, oder wie war das?

 

Ja, also in der Region wächst man mit dem Skifahren auf und lustigerweise macht man alles beim Skifahren auch. Also zum Beispiel man nach der Schule, ähm, wirft die Schultasche in die Ecke und geht auf die Piste Ski fahren. Das ist, wie wenn man woanders Fußballspielen geht und man geht mit der ersten Freundin, mit den Freunden, mit der Clique Ski fahren. Also so auch in dieser Jugendkindheit zusammen, in einer Clique. Oder man raucht das erste Mal in der Gondel Zigarette, äh, solche Sachen. Also dass man quasi alles beim Skifahren auch macht. Man wächst so damit auf. Das ist schön und man kann sich so schön verstecken, auch weil man wird nicht gesehen von den Eltern. Das war eine schöne, sehr schöne Jugend und.

 

Du hast mir erzählt, auch als wir jetzt ein bisschen die mit den Gondeln rauf und runter gefahren sind, dass du auch wettkampfmäßig Ski gefahren bist. Wie war diese Zeit?

 

Ja, das ist so in der in der Kindheit, da in dieser Region. Wenn man gut fährt, dann überlegt man, ob man das nicht vielleicht zum Beruf machen könnte, ob man nicht Skisportler wird. Da gibt es sehr viele Idole, und die wollten unbedingt berühmt werden. Ich wollte unbedingt Skirennen gewinnen, und ich wollte Skifahrer werden. Deswegen habe ich mich oder meine Eltern mich dann auch für eine Skirennschule angemeldet, die es in Schladming gibt. Und. Da habe ich aber dann im letzten Augenblick noch wieder einen Rückzieher gemacht. Und weil uns gesagt wurde, Wenn man Skirennläufer wird, das ist nicht wirklich ein Beruf, wenn man es dann, wenn man da nicht gut wird, dann steht man ohne Beruf da. Und dann habe ich mich. Dann bin ich aber trotzdem geblieben in der. In dieser Rennfahrerschiene, wusste aber schon, dass ich wahrscheinlich nicht bis ganz zur Spitze kommen werde, weil ich auch mental zu der Zeit ähm, ich habe war vor den Rennen immer irrsinnig aufgeregt und habe sozusagen Angst verspürt vor den Rennen. Aber nicht, weil ich mir dachte, ich schaffe das nicht skifahrerisch, sondern weil einfach mir dieser Druck, jetzt leisten zu müssen und gewinnen zu wollen oder zu müssen, mich so gelähmt hat, dass ich schnell oder in der Jugend dann entschieden habe, dass es nicht der richtige Weg für mich ist, dass ich das nicht als Beruf ausüben üben möchte, sondern dass ich nur zum Spaß Ski fahren möchte. Und als ich dann aufgehört habe mit. Schon relativ früh mit dem Rennsport. Also mit 14, 15 habe ich dann aufgehört wirklich Rennen zu fahren und bin dann eigentlich zehn Jahre überhaupt kein Ski mehr gefahren, weil ich zu dem Zeitpunkt mir das viel zu viel mit Druck. Und Angst in Verbindung war, dass man eigentlich keinen Spaß gemacht hat.

 

Sehr interessant. Ja. Und dann, so mit Mitte 20, bist du dann zurückgekommen zum Skifahren. Irgendwann hast du ja deine Skilehrerausbildung auch gemacht.

 

Genau. Irgendwann habe ich dann war vielleicht sogar später oder mit Mitte 20 habe ich dann wieder angefangen zum. Kiefern. Und da kam dann auch die die Carving Technik auf. Also die Skier wurden wurden noch mal haben sich enorm entwickelt. Also das Skifahren wurde sehr sehr leicht eigentlich und das hat mir Spaß gemacht und. Dann so mit 30, Rundherum habe ich die, also bin dann weggezogen sowieso. Also aus der Bergregion, war dann in Wien, habe in Wien studiert und später bin ich dann nach Berlin gezogen und habe dort die Alexander Technik Ausbildung gemacht. Und das ging eigentlich fast so ein bisschen parallel, dass ich die die Lust am Skifahren mit der Alexandertechnik eigentlich wieder gefunden hat. Also das war schon so ein paar Alexandertechnik und Skifahren und als drittes kam noch die Ausbildung zum zum Skilehrer dazu. Ja. Also. Und das hat sie ausgemacht, Die.

 

Die hast du hier in Schladming gemacht. Die Skilehrer.

 

Genau. Die Ausbildung zum Skilehrer habe ich hier in der Steiermark gemacht, also nicht in Schladming direkt, da gibt es das nicht, aber in Österreich, in der Steiermark. Da habe ich schon in Berlin gewohnt. Aber da wusste ich, das möchte ich noch auch noch mal machen. Ich möchte Skifahren noch mal von dieser, von dieser technischen, schulischen Seite her lernen.

 

Ja, Du hast also jetzt diese, diese SkilehrerAusbildung gemacht und natürlich deine ganze Erfahrung als Skifahrer in diesen ganzen vielen Jahren im Gepäck gehabt. Und dann hast du auf irgendeine Art und Weise, die ich noch nicht weiß, Eyes on Cheese kennengelernt, was sicherlich dein Skifahrer Leben verändert hat. Ähm, das interessiert mich. Wie kam es dazu? Und was für Veränderungen hat das bewirkt in deinem Skifahren? Hm.

 

Also ich habe ja die Ausbildung zur zum Alexander Technik Lehrer gemacht und habe in der Zeit schon auch mit dem Skifahren viel experimentiert. Also habe die Alexandertechnik mit dem Skifahren verbunden und dann habe ich einen Workshop gesehen. Dass jemand einen Workshop anbietet, und zwar zu dem Thema Spiralen und Kurven. Und es war ein gewisser Eric Bendix aus den USA. Und ich habe gesehen, der dieser Eric Bendix, der ist auch Skilehrer und Alexander Technik Lehrer. Und er bietet eine eine Methode an, die Edonskys heißt. Und das hat mich irrsinnig neugierig gemacht, weil ich selber Ski fahre und selber Alexander Technik Lehrer bin. Und da bin ich einfach zu dem Workshop hingegangen und es war super interessant, hat total, habe mich total verbunden gefühlt und habe dann zu dem Eric Bendix eben gesagt Du, schau her, ich ich fahre auch Ski. Total interessant. Du warst auch. Du bist der erste, den ich kennenlerne mit der Alexandertechnik mit Skifahren verbindet. Ich mache das auch. Und dann sind wir sofort ins Gespräch gekommen und wir haben uns sofort verbunden gefühlt. Und er hat dann zu mir gesagt Naja, dann, dann komm einfach mal mit, Wir machen gerade dieses Programm, das heißt, wir fahren in die Schweiz. Hast du Lust, einfach mitzukommen und habe gesagt Ähm, ja, klar komme ich mit, bin dabei. Und dann bin ich in die Schweiz gefahren und habe den Eric dort getroffen und bin einfach sozusagen sofort mit ihm eingestiegen und sofort Ski gefahren. Und wir haben uns dann super ausgetauscht in all den Jahren.

 

Und ich habe dich auch als Lehrer bei ICE und Cheese kennengelernt. Als Alexander Technik Lehrerin habe ich eben auch irgendwann mal gesehen. Da gibt es einen Workshop mit Skifahren und das hat mich eben auch interessiert. Ich persönlich habe ja erst mit 45 Jahren Skifahren gelernt. Das ist also echt sehr, sehr spät. Ähm, als junges Mädchen hatte ich da überhaupt keinen Bock zu. Da bin ich Schlittschuh gelaufen. Das fand ich viel schöner. Aber später als unsere Kinder dann, als wir meinten, die sollten Skifahren lernen, dann haben wir mal einen Skiurlaub gebucht. Es lief darauf hinaus, dass mein Mann und ich dann total Freude daran gefunden haben und die Kinder nicht. Aber. Aber seitdem, ähm, fahren wir und vor allen Dingen auch ich sehr, sehr gerne Ski. Und so habe ich dich eben auch kennengelernt in einem dieser Workshops, die für mich das Skifahren viel, viel leichter gemacht haben. Also eben vielleicht auch, weil ich spät gelernt habe, habe ich mich ziemlich angestrengt. Obwohl ich natürlich die Alexandertechnik kenne und das schon auch selber mit einbezogen habe. Aber für mich war die Angst am Berg, gerade wenn es steiler wurde, so eine Herausforderung. Ich habe das gemerkt, Ich ziehe mich zurück, ich spanne alles an und hinterher haben mir die Oberschenkel wehgetan ohne Ende. Ich konnte das beobachten, aber ich konnte es nicht wirklich verändern. Da haben mir die die Tools gefehlt in der Umsetzung. Und jetzt, nachdem ich schon dreimal bei EAs und Chis war, habe ich gerade diesmal wieder die Erfahrung gemacht meine Oberschenkel tun mir nicht mehr weh, obwohl ich vorher nicht gut trainiert war. Aber natürlich spüre ich sie. Aber dieses Brennen und dieses auch dieses sich so stark anstrengen und auf Angst, auf diese Art und Weise reagieren, das habe ich einfach nicht mehr. Dafür bin ich total dankbar. Das ist eine große Veränderung, die das bei mir bewirkt hat. Und jetzt interessiert mich Was hat es für dich? Du bist ja ganz anders sozialisiert mit Skifahren. Was hat es denn für dich als Fast Profi Skifahrer an Veränderungen bewirkt, dass du die Alexandertechnik und auch ISON hinzugefügt hast?

 

Also erstmal großen Respekt für deine skifahrerischen Künste. Du fährst super und ich wusste gar nicht, dass du erst mit 45 angefangen hast, weil so sieht es nämlich nicht aus. Sieht schon richtig aus und da sieht man, dass das wirklich gut wirkt. So wie wir mit der Alexandertechnik oder mit Isonskis das vermitteln. Ich glaube, das ist richtig super. Das wirkt total gut bei dir und auf deine Frage zurück. Was das bei mir verändert hat. Ich glaube, es ist ähnlich wie bei dir, das bei mir bewirkt, dass ich mit viel weniger Anstrengung fahre. Und auch. Meine meine Oberschenkel, meine Gesäßmuskeln nicht. Am nächsten Tag nicht total müde sind oder ein Muskelkater habe, sondern die die Last ging sozusagen von unten wirklich weg von den Beinen und ich steuere mehr von oben, also von meinem Oberkörper, vom Torso, vom Kopf, von der Wirbelsäule. Und das hat einfach viel weggenommen und und ich fühle mich dadurch viel freier. Ja, wir haben auch früher in der Skischule, also dort, wo wir sozusagen die Skilehrerausbildung gemacht haben, da ist es schon noch mehr auch noch auf die Beine konzentriert, weil wir fahren ja schließlich Ski. Also konzentrieren wir uns ja auch auf die Ski, dort, wo die Ski sind, auf dem, auf der Piste, am Boden. Und obwohl natürlich von außen betrachtet die Skilehrer auch sozusagen nach vorne orientiert fahren und der Kopf auch nach vorne geht. Aber trotzdem ist die Konzentration schon viel auf den Unterleib. Was machen die Beine? Und bei Islandskis oder bei der Alexandertechnik drehen wir das um und sagen wir fangen eher von oben an, Wir. Wir lassen unseren Kopf, unsere Wirbelsäule, unser Becken bewegen und die Beine kommen unten. Mehr oder weniger mit und wir entlasten damit auch. Und für mich hat das einfach was mit Freiheit zu tun. Also ich. Ich habe es einfach mehr genossen, mehr genießen. Ich kann es mehr genießen. Das Skifahren.

 

Hm.

 

Ja.

 

Wenn du einem Menschen, der auch Ski fährt und jetzt noch gar nichts gehört hat, von Easton Cheese oder Alexander Technik so so drei Tipps mitgeben könntest, um sein Skifahren zu verbessern und vielleicht selber auch es mehr genießen zu können, so wie es dir geht. Was würdest du da so als drei Tipps mitgeben können?

 

Also der Tipp Nummer eins ist für mich. Wirklich? Sich nach vorne zu lehnen. Das klingt so einfach. Das ist es aber nicht. Weil, wenn wir jetzt eine Piste runterfahren und da geht es steil runter oder überhaupt es geht den Berg runter. Und wenn wir ein bisschen unsicher sind, dann ist ja unsere natürliche Reaktion eher, uns zurückzunehmen vor dem, was uns da bevorsteht. Aber dann genau das, sozusagen das Gegenteil zu tun, nämlich sich nach vorne zu lehnen und in den Hang sozusagen hinein zu lehnen. Also das nach vorne kommen, das wäre mal Tipp Nummer eins für mich. Dass der ganze Körper mehr nach vorne kommt. Und Tipp Nummer zwei ist. Wirklich den Kopf im Sinne von Was ist in meinem Kopf drin? Nämlich meine Augen, meine Sinne wirklich zu schauen, wo fahre ich hin? Also wenn ich nach links fahren möchte, dass ich wirklich meinen meinen Kopf, meine Augen, den Blick nach links schweifen lasse und beobachte, ob der Körper darauf reagiert. Und das wird er schon. Das macht er. Das wäre der Tipp Nummer zwei. Also wirklich den den Kopf dieser Blickrichtung, meiner Intention zu vertrauen. Dann als. Als dritten Tipp würde ich sagen. Also auch die Ausrüstung macht schon auch eine. Ist auch ein wichtiger Punkt. Nämlich darauf zu achten, dass man wirklich sich wohlfühlt in seiner, in seiner Skiausrüstung. Dass die Schuhe vor allem die Schuhe sind. Wichtig, dass die wirklich gut passen, dass man sich da drinnen wohlfühlt, weil es ist die Verbindung zum zum Ski. Man glaubt immer, der Ski ist wichtig, der ist auch wichtig. Aber die Schuhe sind noch wichtiger als die Ski, weil es die direkte Verbindung ist zum zum Ski. Das waren so die drei wesentlichen, die drei wichtigsten Sachen, die mir dazu einfallen.

 

Hm.

 

Ja, ich kenne das auch so von meinen Anfangsjahren, wo ich Ski gefahren bin. Dann haben wir am Anfang immer die Füße tierisch wehgetan, die Fußsohlen unten. Und das ist mir dieses Mal auch aufgefallen, dass das überhaupt nicht mehr so ist. Also es sind die gleichen Schuhe, die ich benutze, die sind in Ordnung. Aber was wir jetzt zum Beispiel machen, wir sind ja morgens immer an einen Babyhang gegangen, mit Schlepplift hoch und haben uns erstmal Eingeschwungen. Das heißt, wir haben uns in einer sehr freundlichen Art und Weise und selbst gegönnt, dass wir langsam in ins Skifahren reinkommen können und eben mit dem Kopf der AN führt die Wirbelsäule, die folgt, den Blick und das auf einem reizarmen Hang, Also nicht sehr steil, so dass man sich auf diese Dinge wirklich konzentrieren kann. Die Füße im Schuh ausbreiten, hast du heute gerade gesagt. Und auch durch die Füße den Kontakt zu dem zum Schnee zu haben. Das fand ich auch eine interessante Impuls, den du gegeben hast. Und wenn wir das so drei mal machen mit dem Schlepplift wieder hoch und wieder runter, dann sind meine Füße warm, mein ganzer Körper ist warm und dieses Wehtun in den Fußsohlen fällt völlig weg. Das finde ich ziemlich cool.

 

Ganz schön. Ja, ich finde es auch wichtig. Wie gesagt, diese diese Länge zwischen Kopf und Füßen. Und das sind halt unsere beiden Enden sozusagen. Mit den Füßen berühren wir eben die Erde und mit dem Kopf berühren wir sozusagen das Oben. Und wenn wir diese zwei Pole. Schätzen und gut benutzen, dann kommt was Gutes dabei raus.

 

Ja, und uns selbst ausbreiten in uns. Weil, wie du eben gesagt hast, wenn die Angst kommt und wenn es steiler wird, dann ziehen wir uns eben zusammen und sind fern davon, uns in uns selbst und in dieser Weite von Raum Natur auszubreiten.

 

Ja.

 

Und was mich heute. Was mir heute auch noch gefallen hat, war, dass wir mit der Atmung gearbeitet haben. Das ist, glaube ich, dann so in der Art und Weise, wie du es getan hast, sicherlich auch etwas, was nicht so in der normalen Ski Ausbildung stattfindet, oder?

 

Ne, also die Skilehrerausbildung ist ziemlich technisch und ich würde mal sagen noch eher so mechanisch. Und was wir ja mit der Alexandertechnik oder auch wie wir uns kennen tun, das ist, dass wir so auf so eine sinnliche Ebene auch gehen, dass wir mit unseren Sinnen arbeiten. Die Atmung ist jetzt kein Sinn an sich, aber für mich persönlich ist sie auch eine Art Sinn, weil ich da hinspüren kann zu meiner Atmung. Mann, wir reden ja von von fünf Sinnen. Normalerweise. Andere Methoden oder Philosophien haben ja wesentlich mehr Sinne auch noch. Und für mich ist zum Beispiel die Atmung auch so eine Art Sehen, wo ich immer hingehen kann und schauen kann, wie geht es mir da. Und das ist beim Skifahren eine super Sache, weil weil mich das auch in einen Rhythmus bringt, in. Der Atemrhythmus kann eben mit dem Schwung, mit den Schwingen sich verbinden.

 

Ja, das. Es wird harmonischer, das Ganze geschmeidiger irgendwie.

 

Ja, man hat beim Skifahren auch den Fahrtwind. Den kann man auch ganz bewusst spüren wie einen. Wie einem der Wind, der Fahrtwind ins Gesicht sozusagen strömt. Und das kriegt man geschenkt. Das strömt so richtig eigentlich auch ins Gesicht und in die Nase. Also man wird so geatmet. Es kommt von außen in einen rein. Für die. Für die nicht Skifahrer ist es so, wie wenn man mit dem Fahrrad recht schnell fährt und und und. Und man merkt alles das Tshirt und alles bewegt sich mit und die Haare wenn man welche hat oder oder eben beim Motorradfahren egal. Dieses Gefühl, dass man eigentlich im Wind ist oder beim Segeln oder beim Surfen ist es ja ähnlich. Ja.

 

Ja, das ist eben noch mehr wie nur hin und her, sondern dieses dieses Spüren von von sinnlichen Empfindungen. Ja, und wir haben heute auch den Impuls von dir bekommen, durch die Nase nur zu atmen. Ein und Ausatmen. Durch die Nase. Das war auch sehr interessant auszuprobieren, um den Zuhörerinnen hier einen kleinen Einblick zu geben. Wir stehen dann so am Hang, so zu viert im Moment und dann sagt der Christoph irgendwie Ja, jetzt könnt ihr mal ein bisschen experimentieren und mal gucken, wenn ihr nur durch die Nase oder ausschließlich die Nase ein und ausatmet, wie das dann ist. Und dann fahren wir runter. So nacheinander treffen uns wieder ein Stückchen weiter am Hang unten und dann berichten wir uns gegenseitig, was wir da beobachtet haben. Und dann kommt der nächste Impuls. Also es ist nicht so, dass wir einfach nur runterfahren, sondern das ist viel experimentiert. Zeit, dass man selber Dinge auch neu entdecken kann. Und was du auch tust, ist, dass du ganz individuelle Korrekturen gibst. Du beobachtest genau. Und bei mir zum Beispiel hast du beobachtet, dass wenn ich nach dem Lösen und dem Warten und dem Rumschwingen, dass ich da so ein bisschen ins Hohlkreuz gehe. Und seit du mir das gesagt hast, kann ich das Steißbein nach unten loslassen und das hat viel mehr Kraft. Also für diese Beobachtung von dir und diesen Austausch, da bin ich sehr froh, weil das ist jetzt viel stabiler in meiner Mitte.

 

Was schön ist, dass du das gleich umsetzen konntest. Den Steiß ins Becken sinken zu lassen. Und dadurch hast ich gemerkt, bei anderen Menschen, die nicht so sehr mit dem Körper beschäftigt, den Steiß lassen. Das ist nicht so klar und insofern ist es schön. Wie bei dir, Wenn du weißt, was man eigentlich meint und du kannst es dann gleich umsetzen, dann ist es super.

 

Genau. Aber, liebe Zuhörerinnen, jetzt denkt nicht, ihr müsstet alle Gott weiß was für eine Voraussetzung haben, um, äh, Nutzen zu haben von AS und Schieß. Da kann eigentlich jeder kommen, oder? Jeder, der sein Skifahren verbessern möchte, mehr Leichtigkeit empfinden möchte, kann dieses Tool nutzen.

 

Absolut. Also das kann wirklich jeder jeder nutzen. Weil die Prinzipien relativ einfach sind. Die Herausforderung ist sicher, immer wieder das aufzufrischen, aber dafür ist ein Lehrer dann auch da, dass dass er das beobachten kann und die Schülerin immer wieder ermutigen kann, die Prinzipien zu verfolgen. Und wir haben schon die besten Erfahrungen gemacht mit mit jungen Menschen, aber mit auch mit älteren Menschen mit knapp 80 Jahren. Also unsere. Manche Teilnehmer sind wirklich schon um die 80.

 

Mhm.

 

Ja, das ist schön. Das ist so! Ja. Für so unterschiedliche Menschen eine Möglichkeit bietet, sich weiterzuentwickeln. Auch wenn man schon ein sehr guter Skifahrer ist. So wie Du hattest viel gebracht. Und auch wenn man vielleicht gerade anfängt, neu Skifahren zu lernen, dass man es eben gleich auf eine andere Art lernt und sich nicht erst durch diese mich mechanistische Art quälen muss.

 

Ja, das finde ich auch toll, dass es eben für einen Fortgeschrittenen wahnsinnige Erlebnisse gibt und für eine Beginner in einem Beginner auch sofort aha Erlebnisse und umsetzbare Impulse gibt. Also egal ob man jetzt Anfänger oder eben sehr fortgeschritten ist, macht nichts.

 

Ja.

 

Ich fand noch eine Sache heute interessant. Sie waren ja nicht so super Wetterbedingungen. Also, die Sonne hat geschienen, gestern und heute. Das heißt, der Schnee war ziemlich sulzig und gerade wenn wir weiter runter kamen und da haben wir uns zum Schluss auch mit der Frage beschäftigt wie ist das mit dieser letzten Abfahrt, die man am Abend macht? Und auch unser Kurs endet heute, also der ist jetzt zu Ende und das ist ganz oft, dass man dann sagt, bei der letzten Abfahrt, da verletzt man sich, da kommt ein Sturz, da passiert irgendetwas. Also warum ist das überhaupt so, dieses Phänomen, und was kann man dagegen tun? Ja, ich.

 

Glaube, das ist so so ein Glaubenssatz ist das haben Leute schon ganz, ganz oft gesagt und dann hängt es irgendwie so drinnen. Das ist so, das hat schon die Oma gesagt und der Papa und der Bruder. Und sich von dem eigentlich zu lösen und eigentlich sich auf die positive Seite zu konzentrieren, nämlich auf sich selbst und zu sagen Ich, ich bin der Chef, die Chefin. Und ich kann ganz bewusst jetzt den letzten Hang fahren. Ich entscheide mich dafür, dass ich diese Methode jetzt am letzten Hang anwende und sozusagen ganz positiv da rein gehe und mich nicht von irgendeiner Erinnerung, was ich mal gehört habe, leiten lasse, sondern wirklich im Jetzt bin im Augenblick.

 

Ja, ich konnte das bei mir auch beobachten, dass ich ich war einfach schon müde und dass ich dann während dem Runterfahren diesen Gedanken hatte Oh, jetzt jetzt ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass was passieren könnte. Und dann musste ich wirklich innerlich stoppen, diesen Gedanken. Ich habe gesagt Stopp, nein! Und ich habe dann gedacht und ich mache genau das, was ich gelernt habe die ganze Zeit. Ruhig bleiben, Lösen, warten. Rumdrehen. Also mich an diesen Prinzipien, die du uns beigebracht hast, orientieren. Und das hat mir dann Sicherheit gegeben, weil wir haben auch gesagt, oft denken die Leute dann so Hauptsache, ich komme irgendwie den Hang runter und endlich ist es vorbei. Und dass das dazu führt, dieses unkonzentriert sein, dass man vielleicht stürzt.

 

Genau. Also das ist so wie ich. Ich wünsche, es wäre schon vorbei, ich wäre schon da unten. Und dann? Dann vergisst man den Weg dorthin. Man lässt ihn einfach außer Acht und und sagt Also am besten, ich schaue, dass ich irgendwie runter komme und dann bin ich froh, wenn die letzte Fahrt vorbei ist, ist es total wichtig. Die letzten zwei, drei Minuten ist jetzt noch mal wichtig, dass ich mich konzentriere.

 

Also das denke ich, können die Zuhörerinnen, die auch Ski fahren, wirklich mitnehmen, bis zum Schluss aufmerksam bleiben? Und gerade bei der letzten Fahrt?

 

Hm.

 

Gibt es für dich denn so einen Schlüsselmoment? Du hast eben gesagt, dass, ähm, sowohl für erfahrene Skifahrer als auch für Beginner es ganz schnell so Aha Momente gibt. Gab es für dich so irgendeinen Schlüsselmoment, wo du sagst Wow, das ist ja irgendwie cool, wenn ich mein Skifahren mit Easy und Cheese verbinde?

 

Ja, es war schon so ein bisschen. Ein stufenweiser Prozess. Aber was für mich das ganze Spiel grundlegend verändert hat, ist, dass ich wirklich von oben her gedacht habe. Und wenn ich das jetzt so sage von oben her, dann meine ich, dass ich wirklich meinen Kopf und meine Wirbelsäule dem Priorität schenke und nicht den Beinen. Und das war wirklich. Er hat das ganze Spiel verändert. Das ist ein Perspektivenwechsel. Das war für mich ein totales Aha Erlebnis, obwohl ich schon so lange Ski fahre. Ja, als ich gemerkt habe, dass das. Dass meine Beine reagieren auf das, was ich oben. Mache und nicht, dass ich meine Beine wohin lenken muss. Damit ich wohin komme, sondern dass ich von oben, vom Kopf, von der Wirbelsäule her lenken kann. Und dann unten kommt eine Reaktion.

 

Und vielleicht können wir sogar noch einen Schritt weiter gehen. Was ich oben denke, ja, was ich für eine Intention habe. Und daraus ergibt sich dann eine Bewegung. Ja, und du hast neulich auch gesagt, dass die die Ausbildungs oder das Ausbildungsbuch der Skilehrer irgendwie so dick ist, aber. Also fünf Zentimeter dick oder so, aber es kommt überhaupt nicht einmal der Kopf drin vor.

 

Genau das ist richtig. Eine Bibel also. Richtig dick ist alles, alles mögliche drinnen von den Sprunggelenken usw, aber dem Kopf wird kein kein extra Kapitel oder oder Thema gewidmet. Ja. Mhm. Da wird so als selbstverständlich gesehen. Das ist aber nur eine Sache. Ich glaube, das ist denen nur nicht bewusst. Also das ist. Das ist das einzige. Das glaube ich nicht. Also ich glaube nicht, dass die den als unwichtig sehen, aber der ist so selbstverständlich, der braucht kein eigenes Kapitel, der ist einfach da.

 

Und ich denke, die, die sich sehr damit beschäftigen und Profis sind, die werden das auch tun. Die haben das für sich selber herausgefunden, ohne das den Weg zu gehen. Aber das kann man ja auch auf eine andere Art und Weise entdecken.

 

Absolut ja. Und wenn man jetzt zum Skisport geht, dann hat sich der auch wahnsinnig entwickelt in den letzten Jahrzehnten. Also dort wird auch sehr viel mentales Training mittlerweile durchgeführt und da gibt es auch, da finden auch andere Methoden Einfluss. Aber das kommt halt diesen Spitzensportlern zugute. Aber dem normalen Skifahrer Skifahrerin in einem Skikurs, die bekommen das noch nicht so unterrichtet. Mhm.

 

Ja an dieser Stelle, liebe Zuhörerinnen, wenn ihr jetzt Lust gekriegt habt, auch da die Erfahrung zu machen, wie ihr mit mehr Leichtigkeit Ski fahren könnt. Oder vielleicht kennt ihr auch jemanden, der sehr gerne Ski fährt, aber irgendwie läuft es nicht so ganz rund. In den Shownotes werde ich auf jeden Fall einen Link reintun von Easy und Cheese, so dass du da auf einer Webseite nachgucken kannst. Es gibt auch einen Film über das Ganze und demnächst wird auch ein Buch dazu erscheinen von Eric Bendiks. Also von daher. Diese Informationen wirst du in den Shownotes finden und da kannst du dich gerne informieren. Ja, dann lieber Christoph, herzlichen Dank, dass du dir neben dem Skikurs jetzt noch die Zeit genommen hast, mit mir hier darüber zu sprechen. Und ich freue mich darauf, dass wir nachher in einer Stunde oder so genau, dass wir dann noch alle zusammen essen gehen und damit unseren Skikurs ausklingen lassen.

 

Ja sehr gerne. Mir hat es großen Spaß gemacht, überhaupt den Kurs mit euch zu machen und diese diese schöne Atmosphäre zu genießen. Für mich ist das auch immer ein tolles Erlebnis, weil jeder Mensch anders ist und man immer auch jede Schülerin, jeder Schüler ist für mich immer wieder auch eine Inspiration und entwickelt immer wieder was Neues. Manche Dinge kommen auch einfach beim Tun. Also manche Dinge im Kurs entwickeln sich einfach durch die Teilnehmerinnen.

 

Weißt du, was wir noch vergessen haben? Zu sagen fällt mir gerade ein, dass es ja gar nicht anfängt mit Skifahren unser Tag hier, sondern wir haben morgens um 8:00 damit begonnen, dass wir uns im Yogaraum hier getroffen haben und dass du mit uns ein aktives Aufwärmen gemacht hast. Und ich kann nur sagen, das hat meinem Körper sehr gut getan. Vor allen Dingen so die ersten zwei, drei Tage war das auch schon erstmal eine Überwindung, aber dann bin ich geschmeidig, viel geschmeidiger und aufgewärmt auf die Piste gegangen.

 

Ja, das ist schön und wichtig, dass man glaube ich, am Morgen mal Kontakt aufnimmt mit sich selbst, ohne irgend ohne irgendwelche anderen Faktoren, ohne bereits auf der Piste zu sein und genau in sich hinein zu spüren und zu schauen, wie geht es mir und alle Gelenke mal zu spüren, bevor man die dann auf der Piste benutzt.

 

Ja und dann stehen sie einem auch zur Verfügung, wenn man dann rausgeht. Ja okay Christoph, herzlichen Dank und bis gleich beim Abendessen.

 

Danke, Maike. Ich freue mich.

Veränderungen entschlüsseln für mehr Erfolg und Gesundheit Lenz 4 Business Der Podcast für Menschen und Organisationen von und mit Maike Lenz-Scheele.